• Stil. Stärke. Storz

    Stil. Stärke. Storz

    Diese Biografie blickt zurück auf acht Jahrzehnte des so besonderen Lebens von Dr. hc. mult. Sybill Storz. Sie ist eine der am meisten ausgezeichneten Unternehmerinnen Deutschlands und führt die KARL STORZ SE & Co. KG in zweiter Generation. Gerade übernimmt ihr Sohn Karl-Christian die operative Leitung.

    Eine gute Gelegenheit, außer zurück, auch nach vorne zu schauen. Wie geht es weiter mit der Endoskopie, der sie ihr Leben gewidmet hat? In ihrer Ära wuchs nach der kleinen Werkstatt und der Firma ihres Vaters mit vielen Patenten das Unternehmen zum internationalen Champion mit über 8000 Mitarbeitern. Und das vor allem im Mittelpunkt des „Weltzentrums der Medizintechnik“ Tuttlingen.

    Wer ist diese Frau? Wer sind ihre wichtigsten Berater und Freunde? Wie geht sie Aufgaben von beachtlicher Komplexität an? Meist sind ihre Antworten auf den Punkt gebracht, weil der Gedanke schon zu Ende gedacht ist. Beeindruckend, informativ, aber auch unterhaltsam: So begegnet uns das Lebensbild von Sybill Storz.

    Die Autorin Susanne Offenbach konzipierte und schrieb die Biografie in vier Jahren Recherchen und Gesprächen mit der Unternehmerin.

  • Endoskopie - die einaugige Kunst
    Das Herz des Endoskopie-Unternehmens sind seine Produkte.

    Sie sind das Lieblingsgebiet von Sybill Storz:
    Bei neuen Methoden „immer eher Ja denken, es könnte etwas sein.“

    Dabei wird die Arbeitsteilung streng beachtet: „Wir stellen das Handwerkszeug für Chirurgen bereit, die medizinische Methode liegt allein in den Händen der Ärzte.“

  • biografin

    Das Leben und die Person verstehen – Biografin Susanne Offenbach.

  • Ausgezeichnete Deutsche

    chirac

    Sybill Storz ist eine der am meisten ausgezeichneten Frauen in Deutschland. Die Ehrungen für sie füllen mehrere Buchseiten. Pars pro toto – woher und von wem die Honneurs kamen:
    International wurde Sybill Storz in Paris persönlich vom damaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
    National geehrt mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.
    Regional mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg.
    Lokal mit dem Ehrengeschenk der Stadt Tuttlingen, dem Kannitverstan.
    Ehrendoktorwürde der Medizin der Universität Tübingen.
    Preis für soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung, verliehen in der Frankfurter Paulskirche.

  • S400

    Sybill Storz erleben

    Es ist nur mit einiger Mühe vorstellbar, von dieser Frau nicht eingenommen zu sein. Woran das liegt? Sie verkörpert Wachsamkeit mit großzügig eingestreutem Lachen.
    Dazu kommt ein protestantisches Pflichtbewusstsein, das sie selbst wohl nicht so nennen würde. Kirchliche Ausdrücke gehören nicht in ihr Repertoire.
    Zwar stemmt sie Probleme von einschüchternder Komplexität, aber Schwierigkeiten sind ihr eher Trainingseinheiten. Das ist ein strategischer Vorteil. Dazu verstärkt von der Dynamik der guten Laune.

    Und worauf kommt es ihr an?
    Welche Werte sind wichtig, wenn man weltweit für mehr als 8000 Menschen verantwortlich ist?
    Verantwortungsethik. Auch dieses Wort würde sie nicht gebrauchen, es käme ihr wohl zu wuchtig vor. Es trifft aber die Sache.
    Ethos nicht als Traumziel, sondern bewiesen im Alltäglichen – beträchtlicher Abrieb eingeschlossen.

    Skeptischer sei sie geworden, aber nicht misstrauisch. Den Menschen zugewandt, aber jederzeit zum Rückzug fähig.

  • S399Sybill Storz beherrscht die Kunst der Pause.

    Nicht Kunstpause, sondern Notwendigkeit.
    Dazu braucht es besten Kaffee für alle.
    Sie sucht in der Normalität das Ungewöhnliche, spürt das Kuriose im Gewöhnlichen auf – Ironie nennt man das.

    Und diese beschwingte Unternehmerin ist verliebt in die Genauigkeit. Ihren zu Ende gedachten Gedanken können deshalb klare, notfalls deutliche Worte folgen.
    Sie ist großzügig, wenn es ums Ganze geht. Und fordernd gegenüber sich selbst und anderen.
    Kann man das nachprüfen?
    Auf vielen Seiten dieser Biografie.

    Oder mit ihren eigenen Worten: „Ein großes Leben, ich denke es immer wieder. Es war nie langweilig.“
    Nichts ist für sie das Letzte. Es ist immer ein Anfang.

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